Sellerie

Sellerie

Apium graveolens var. dulce & Apium graveolens var. rapaceum

Sellerie wurde schon von den Ägyptern und Griechen verwendet. Als Kulturpflanze ist seine Verwendung bei uns seit dem Mittelalter belegt. Während im deutschsprachigen Raum die Verwendung des Knollenselleries im Vordergrund steht, ist es in den meisten anderen Ländern der Stangensellerie.

Aussaat erfolgt in der ersten Märzhälfte unter Glas. Sellerie keimt sehr langsam. Der Boden sollte locker und warm sein (18 - 22°C). Vorteilhaft ist das Auflegen einer Glasscheibe ("gespannte Luft"). Nach 4 - 5 Tagen zeigen die Keimlinge weiße Punkte. Hat der Keimlinge eine Länge von 2 mm erreicht, dann mit einer Deckschicht aus warmer Erde abdecken. Das Verziehen erfolgt nach Ausbildung des 3. Blattes. Während der Anzucht gut lüften.

Auspflanzen wenn die Jungpflanze 6 - 8 Blätter und ein gutes Wurzelwerk entwickelt hat, jedoch nicht vor Mitte Mai. Es darf keine Frostgefahr mehr bestehen. Sellerie benötigt einen sonnigen Standort und gut durchlässigen, warmen und feuchten humusreichen Boden. Frühe Pflanzungen sind schossempfindlich. Nach dem Anwachsen gut feucht halten. Es hat sich bewährt, die Pflanzreihen flach anzuhäufeln. Darauf werden dann die gut bewurzelten Selleriepflanzen gesetzt. Der Wurzelschopf kann bei dieser Methode etwas tiefer angedrückt werden. Die angehäufelte Erde zieht sich mit der Zeit zurück u.a. auch durch Hacken, so dass die richtige Pflanztiefe erreicht wird. Sellerie sollte nicht in mit frischem Dung versehener Erde stehen. Eine ausreichende Stickstoffversorgung z.B. durch Brennnesseljauche ist wichtig.

Zum Lagern vor den ersten Frösten ernten. Sellerie hat vorallem im September und Oktober noch starken Zuwachs.

Aussaat: erste Märzhälfte unter Glas, später ausdünnen, nicht pikieren
Abstand: 40 x 40 cm
Empfehlenswerte Pflanzpartner: Kohl, Bohnen, Porree, Spinat, Tomaten

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Apium graveolens var. dulce & Apium graveolens var. rapaceum

Sellerie wurde schon von den Ägyptern und Griechen verwendet. Als Kulturpflanze ist seine Verwendung bei uns seit dem Mittelalter belegt. Während im deutschsprachigen Raum die Verwendung des Knollenselleries im Vordergrund steht, ist es in den meisten anderen Ländern der Stangensellerie.

Aussaat erfolgt in der ersten Märzhälfte unter Glas. Sellerie keimt sehr langsam. Der Boden sollte locker und warm sein (18 - 22°C). Vorteilhaft ist das Auflegen einer Glasscheibe ("gespannte Luft"). Nach 4 - 5 Tagen zeigen die Keimlinge weiße Punkte. Hat der Keimlinge eine Länge von 2 mm erreicht, dann mit einer Deckschicht aus warmer Erde abdecken. Das Verziehen erfolgt nach Ausbildung des 3. Blattes. Während der Anzucht gut lüften.

Auspflanzen wenn die Jungpflanze 6 - 8 Blätter und ein gutes Wurzelwerk entwickelt hat, jedoch nicht vor Mitte Mai. Es darf keine Frostgefahr mehr bestehen. Sellerie benötigt einen sonnigen Standort und gut durchlässigen, warmen und feuchten humusreichen Boden. Frühe Pflanzungen sind schossempfindlich. Nach dem Anwachsen gut feucht halten. Es hat sich bewährt, die Pflanzreihen flach anzuhäufeln. Darauf werden dann die gut bewurzelten Selleriepflanzen gesetzt. Der Wurzelschopf kann bei dieser Methode etwas tiefer angedrückt werden. Die angehäufelte Erde zieht sich mit der Zeit zurück u.a. auch durch Hacken, so dass die richtige Pflanztiefe erreicht wird. Sellerie sollte nicht in mit frischem Dung versehener Erde stehen. Eine ausreichende Stickstoffversorgung z.B. durch Brennnesseljauche ist wichtig.

Zum Lagern vor den ersten Frösten ernten. Sellerie hat vorallem im September und Oktober noch starken Zuwachs.

Aussaat: erste Märzhälfte unter Glas, später ausdünnen, nicht pikieren
Abstand: 40 x 40 cm
Empfehlenswerte Pflanzpartner: Kohl, Bohnen, Porree, Spinat, Tomaten

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